Ausflüge

Urlaub in Orhaniye

Palmiye Hotel und Marina

Liebe Gäste !

 

Sie sind herzlich willkommen in Orhaniye !

 

Orhaniye ist ein kleines, ursprüngliches Dorf in einer der landschaftlich schönsten Regionen der Türkei.

 

Überall hier an der Küste zwischen Ägäis und Mittelmeer begegnen Ihnen Überreste einer wechselvollen, aufregenden Vergangenheit und überfall finden Sie die Zeichen einer jungen, dynamischen Gesellschaft der modernen Türkei.

Wenn Sie Ihren Urlaub im Hotel Palmiye bei der Familie Dogan Saygili verbringen, werden Sie eine andere Türkei kennen lernen, anders als Antalya, Side oder Alanya. 

Es gibt kaum Reiseführer, die sich ausführlich mit der Region um die Halbinsel Datca auseinandersetzen, obwohl es hier sehr viel zu erleben und zu entdecken gibt. 

Nachfolgend haben wir für Sie einige Informationen zusammengestellt, die Ihnen in den ersten Tagen Ihres Urlaubs bei der Planung Ihrer Ausflüge helfen sollen.

 

Unser Freund Dogan, der Chef des Hotels, wird auch gern mit weiteren Informationen und Vorschlägen Ihren Aufenthalt zu einem Erlebnis machen. Dogan hat einige Jahre in Deutschland gelebt und spricht sehr gut Deutsch.

 

Dogan, seine Familie und wir freuen uns, wenn Sie die Türkei so kennen lernen, wie wir sie sehen. Einzigartig – mehr als man in nur einer Urlaubswoche erleben kann.

 

Ausflüge, Transportmittel:

Die hauptsächlichen Transportmittel des öffentlichen Fern- und Nahverkehrs sind die großen Überlandbusse oder der Dolmus, ein ideales Nahverkehrsmittel. Der Dolmus fährt nach einem festen Fahrplan zwischen den einzelnen Orten und hält bei Bedarf unterwegs auf Anfrage überall an. Eine Haltestelle ist vor dem Hotel Palmiye.

Im Hotel können Sie einen Mietwagen buchen um so, abseits der pauschal organisierten Ausflüge, die Bozburun- und die Datca-Halbinsel intensiv kennen zu lernen. Sie müssen nicht weit fahren, um Ihr kleines, persönliches Paradies zu finden.

Oft gibt es für Hotelgäste die mit uns gesegelt sind, die Gelegenheit, ein kleines Boot (Dinghy) mit AB-Motor zu leihen. Sie dürfen hier ohne Führerschein motorisierte Boote bis zu 9 PS fahren, sollten sich aber mit der Bedienung eines Außenbordmotors auskennen.

Während Ihres Bootstörns finden Sie "Ihre" Bucht oder "Ihren" Strand, den Sie nicht mit anderen Urlaubern teilen müssen. Ihr persönliches Paradies, ohne Liegen, Sonnenschirme, Strandbar und Discolärm.

 

Orhaniye

 

Machen Sie einen kleinen Spaziergang durch das Dorf. Ohne Hektik, ohne Lärm können Sie das dörfliche Leben beobachten. Die Einwohner sind sehr freundlich und Sie bekommen einen ersten Eindruck Ihrer Umgebung.

Jeden Samstag ist Markt auf dem kleinen Platz vor der Kurve Richtung Marmaris. Bei Ihrer Ankunft haben Sie den Markt möglicherweise schon gesehen.

Hier kaufen die Bewohner der Umgebung die Dinge des täglichen Bedarfs. Es ist kein Touristenmarkt. Es wird auch nicht gehandelt, bisher gibt es keine „Touristenpreise“ in Orhaniye. Das Obst und Gemüse stammt von den Bauern der Umgebung. Die wenigen Ausländer, denen Sie begegnen werden, sind Menschen, die hier leben und arbeiten oder auf ihren Yachten in der Marina zu Hause sind.

In der Bucht sehen Sie eine Sandbank, auf der Sie weit in die Bucht laufen können. Die Sandbank können Sie auch schwimmend vom Hotelsteg aus erreichen.

 

Etwas weiter in der Bucht liegt eine kleine Insel mit den Resten einer byzantinischen Festung. Die Insel ist ideal für einen kleinen Picknickausflug mit dem Boot. Feste Schuhe für den Aufstieg zur Festung, Badezeug und Wasser/Proviant nicht vergessen. 

Die Festung können Sie nur von einer Seite aus erreichen. Die Festungsmauer ist eingestürzt, so können Sie das Innere kletternd erreichen. Belohnt werden Sie durch einmalige Ausblicke in die Bucht von Orhaniye.

 

In unmittelbarer Nähe des Ortes, der früher Bybassos genannt wurde finden Sie die Akropolis von Heritheas. Die Ruinen liegen in einem kleinen Tal in ca. 760 m Höhe. Sie benötigen ca. eine Stunde für den Fußweg zu den Ruinen. Um ca. 400 v. Ch. war hier ein berühmtes medizinisches Zentrum.

 

Turgut / Wasserfälle

Am Hotel vorbei führt die Straße weiter auf die Bozburun-Halbinsel. Nach dem kleinen Ort Turgut folgt nach links eine Abzweigung zu den Wasserfällen. Dort treffen Sie die „Abenteurer“, die von Marmaris aus eine Jeep-Safari unternehmen. Der Besuch der Wasserfälle ist sicher interessant, auch wenn es etwas touristisch zugehen sollte.

In der Nähe des Wasserfalls leben verschiedene Eidechsenarten, Libellen, Süßwasserkrabben, riesige Falter, Kröten und Schildkröten. Wenn Sie die Besucherpfade verlassen und dem Weg im Wald folgen, können Sie mit etwas Glück (?) Skorpionen und Schlangen begegnen. (Wenn Sie in den Wald wandern wollen bitte an festes Schuhwerk und geschlossene Kleidung denken.)

Sie finden hier auch eine restaurierte Wassermühle und nette schattige Plätze, die zu einer Rast einladen.

 

 

Mehr Informationen zu Turgut und dem Wasserfall finden Sie unter der Rubrik "Erlebnistour"

Hinter der Abzweigung zum Wasserfall folgt ein Kreisverkehr. Links finden Sie den Weg ins Gebirge nach Bayir, nach rechts folgt die Ortschaft Selimiye.

 

Selimiye

 

Die Straße führt Sie weiter nach Selimiye, ein kleiner Ort unmittelbar am Ufer der gleichnamigen Bucht.  

In den Sommermonaten sehen Sie hier einheimische Touristen und Yachten, die für eine Nacht im kleinen Hafen oder an den Stegen der Restaurants anlegen. 

Direkt am Ortseingang sind kleine Werften, die traditionelle Holzyachten bauen oder, im Winter, Reparaturarbeiten durchführen – so wie früher. Ein kleines Holzhaus, eine Kreissäge und etwas Baumaterial, schon ist die Werft fertig.

In der Bucht ragen die Ruinen eines mittelalterlichen Leuchtturms aus dem Wasser und weiter oben auf einem kleinen Berg findet sich auch eine Burgruine, die über einen etwas beschwerlichen Weg erreichbar ist. Die Aussicht ist gut, die Ruine etwas enttäuschend.

 

Mittwochs ist Markt in Selimiye, ähnlich dem in Orhaniye,  etwas größer. Die kleinen Geschäfte in Selimiye bieten handgefertigten Schmuck und aparte Kleider an, für die selbst aus Marmaris die Damen anreisen.

 

Bozburun

 

Die Straße verläuft weiter um den Ort Selimiye herum über die Berge nach Bozburun.

Eine Ortschaft mit einem kleinen Hafen, früher auch Port of Entry mit Zoll und Einreisebehörden. Seit 2014 ist Bozburun kein Port of Entry mehr, es ist wieder ruhiger im Hafen. Die abseits des Ortes liegenden kleinen, aber sehr feinen (und teuren) Pensionen und Hotels beherbergen in den Sommermonaten wohlhabende inländische Gäste. 

Nur wenige ausländische Touristen kommen auf dem Landweg nach Bozburun, hier legen Gulets und auch Segelyachten an, die für einen Tag den kleinen Ort besuchen. In den Sommermonaten ist es in Bozburun sehr warm, was Sie aber nicht von einem Besuch abhalten sollte.

 

 

Bozburun ist eins der Zentren des traditionellen türkischen Bootsbaus. Es werden Gulets gebaut, Motorsegler, auf denen die Mitreisenden die „Blaue Reise“, entlang der türkischen Küste unternehmen.

 

Das Werftgelände können Sie  besichtigen und den Handwerkern bei der Arbeit zuschauen. Osman, der Wirt des Restaurants "Osmans Place" vermittelt Ihnen gern einen Führer für das Werftgelände.

 

 

Auch wenn die Betonung eindeutig auf MOTORsegler liegt und nur wenige Gulets tatsächlich segeln, ist es sehr interessant, die bis zu 30 m langen Boote zu besichtigen oder die einzelnen Bauphasen dieser aus dem Schwarzen Meer stammenden Bootsart zu verfolgen.

 

 

Die "Kiellegung" sieht hier etwas anders aus, als Sie sich vorstellen.

Das Werftgelände ist etwas abseits des Ortes, mit dem Auto oder mit dem Boot erreichbar.

 

Auf dem Werftgelände wird eine der größten Holz-Segelyachten der Welt gebaut. Die Yacht soll 141 m lang werden, 18,1 m breit mit einem Tiefgang von 8 m. Unglaubliche 5.000 qm Segelfläche, bei einem Gewicht von 5.000 Tonnen. Die geplante Bauzeit liegt bei ca. 5 Jahren. Wir beobachten den Baufortschritt……

 

Dienstags ist in Bozburun Wochenmarkt, ein Stück oberhalb des Hafens. Für die Marktstände werden teilweise die Straßen gesperrt und die Bewohner der Umgebung besuchen den kleinen Ort.

In Bozburun beenden Sie Ihren ersten Ausflug in die Umgebung von Orhaniye mit vielen Eindrücken und interessanten Erlebnissen.

 

Bayir, Sögüt, Taslica, Osmaniye, Ciftlik

Die Ausflugstour können Sie mit einem Besuch der Bergdörfer fortsetzen. Am Kreisverkehr vor Selimiye biegen Sie links ab und kommen nach wenigen Kilometern nach Bayir. 

Früher wurde über Bayir, gesagt, es sei zwischen den höchsten Bergspitzen der Halbinsel gegründet und der Weg gehe über einen „unpassierbaren“ Berg wo alle Arten von wilden Tieren leben. 

Heute ist der Berg nicht mehr unpassierbar, Sie befahren eine geteerte Straße durch eine landschaftlich sehr schöne Umgebung. 

Die Einwohner leben von der Landwirtschaft. Es wird viel Lorbeer, Thymian und Salbei angebaut. Viele Bauern arbeiten auch als Imker in der Honigproduktion.

Vom kleinen Marktplatz werden Sie begeistert sind. Ein riesiger Baum, eine Platane, ist die Sehenswürdigkeit des Ortes. 

Der Baum soll zwischen 1.500 und 2.300 Jahre alt sein. Jeder Reisende soll den Baum umrunden und Sie sollten sich Zeit für einen Tee oder Kaffee im Schatten der Platane nehmen. Fragen Sie nach Memet. Er kennt viele Segler, da er früher ein kleines Restaurant in Ciftlik hatte. Memet spricht etwas Deutsch und freut sich über jeden Besucher.

Der Weg führt Sie weiter nach Sögüt. Ein Bergdorf, dessen Häuser bis an die Bucht von Bozburun reichen. In der Umgebung finden Sie viele Mandel- und Johannisbrotbäume. Die Bewohner haben früher an der Küste vom Schwammfischen gelebt. Nahe bei Sögüt sind die Ruinen der antiken Stadt Thynassos.

Fahren Sie weiter nach Taslica, ein Dorf in den Bergen. Taslica ist wirtschaftlich kaum entwickelt und auch nicht vom Tourismus beeinflusst.

Erleben Sie „unsere“ Türkei. Sie finden in der Umgebung viele antike Ruinen, die nicht von Archäologen „ausgegraben“ wurden sondern als verlassene und verfallene Zeugnisse der bewegten Vergangenheit am Wegesrand stehen.

Taslica ist nur über eine kleine Straße erreichbar. Die herrliche Aussicht auf die Bucht und die vorgelagerten Inseln entschädigt für die etwas beschwerlichere Anfahrt.

 

Ein weiteres Bergdorf, Osmaniye, ist etwas bekannter. Die Dorfbewohner leben zu 95 % von der Honigproduktion. Mit Hilfe der Behörden aus Marmaris wurde in Osmaniye ein sehr interessantes  Honigmuseum eröffnet. Sie sollten sich den (kostenlosen) Besuch nicht entgehen lassen. Natürlich können Sie dort auch sehr guten Honig verschiedenster Art probieren und erwerben. Damit unterstützen Sie die dörfliche Bevölkerung.

 

Von den Mitarbeitern des Honigmuseums wird eine angeblich sehr gesunde Mischung von Honig, Pollen, Propolis und Gelee Royal verkauft.

Nach dieser Tour sollten Sie noch einen kurzen Abstecher nach Ciftlik unternehmen. Ein Bergdorf dessen Ausläufer sich malerisch durch ein Tal zum Meer hinziehen. 

Die Bucht, sehr schön gelegen, hat sauberes klares Wasser, so dass Sie auch in zehn Meter Wassertiefe noch Einzelheiten erkennen können.

Sie finden am Strand Liegen und Sonnenschirme, lassen Sie sich davon nicht abschrecken Ciftlik zu besuchen, auch wenn teilweise Tagestouristen mit Booten aus Marmaris kommen. 

Dort, wo die Straße zum Strand führt, finden Sie rechts eine Fußgängerbrücke über einen kleinen, im Sommer teilweise ausgetrockneten Flusslauf. Im Fluss und am Ufer sehen Sie oft viele Wasserschildkröten, Enten bevölkern den Strand. Nehmen Sie sich etwas Zeit und trinken Sie bei Engin, dem Wirt des Restaurants Azmak einen Tee während Sie dem Treiben in der Bucht zuschauen.

 

Ein weiterer Ausflug führt Sie von Taslica zu einem alten Naturhafen, eine sichere Piratenbucht. Es ist die Bucht Serce Limani. Von See aus ist die Einfahrt kaum zu erkennen. Sie liegt schmal und verborgen zwischen hohen Felswänden.

Auch von der Landseite gesehen liegt die Bucht geschützt zwischen steilen Berghängen, leider nachts mit oft starken Fallböen.

Sie finden einige ankernde Yachten, viele Fischerboote und Versorgungsschiffe der umliegenden nicht über Straßen erreichbarer Buchten.

Ein kleines Restaurant liegt am Ufer. Wir ankern nicht in Serce Limani !. Nicht nur wegen der Fallböen. Der Wirt des Restaurants ist möglicherweise ein Nachfahre der Piraten……..

Wenn Sie Mustafa in der Bucht von Bozukkale anrufen holt er Sie mit seinem Boot ab und sie verbringen einen interessanten Tag in Bozukkale, dem alten Lorima, das wir während unserer Törns oft anlaufen.

 

Phönix-Beach

Für einen Badeaufenthalt bietet sich eine kleine Steganlage einige Kilometer vor Serce Limani an. Am Straßenrand stehen Schilder mit der Aufschrift Phönix-Beach.

Das antike Phönix lag ca. 4 km außerhalb von Taslica. In der Antike ein wichtiger und lebhafter Ort, finden Sie heute nur noch Ruinen und die neue, interessante Anlage von Phönix-Beach.

Sie fahren einige hundert Meter über eine Stein- und Geröllpiste, die an einem Felsabhang endet. Dort sind (wenige) Parkmöglichkeiten. Ein steiler Pfand führt von oben hinunter in die Bucht, wo vor ca. zwei Jahren Phönix Beach entstanden ist. 

Ein Restaurant, ein paar Hühner Schafe und Ziegen, eine Steganlage und bisher nur wenige Besucher versprechen einen interessanten und ruhigen Badetag im alten Phönix.

Am späten Nachmittag und bei Westwind steht Schwell in die Phönix-Bucht.

 

Datca

 

Eine weitere, interessante Tour führt Sie auf die Datca-Halbinsel. Sie fahren vom Hotel Palmiye Richtung Marmaris und kommen nach wenigen Kilometern an die Straßen-T-Kreuzung Marmaris – Datca. Dort biegen Sie links auf die Datca-Straße ab.

Es folgt eine ca. 1 – 2 stündige Fahrt durch eine wunderschöne Gebirgslandschaft, mit Bergen, die bis über 1.000 m hoch sind. Einen Ausflug auf die Halbinsel sollten Sie nicht versäumen.

 

Die Datca-Halbinsel gehört weltweit zu den wenigen Orten mit sehr hohem Sauerstoffanteil in der Luft.

 

Teilweise sehen Sie den Gökova- und den Hisarönü-Golf gleichzeitig.

 

Glücklicherweise steht die Halbinsel unter Naturschutz und so erleben Sie, vor allem abseits der Straße, eine unberührte Natur. Manchmal kreuzen wilde Esel oder Schildkröten Ihren Weg und es gibt einige, versteckte Wege oder Pfade zu den einsamen Buchten unten im Golf.

 

Auch Abzweigungen zu Picknickplätzen oder zur Feriensiedlung Aktur liegen am Weg.

Der Hauptort der Halbinsel ist Datca, ein „Port of Entry“. Hier können Yachten "ausklarieren", d.h. aus der Türkei ausreisen und nach Griechenland oder wohin der Wind sie weht segeln. Datca ist ein Erholungsort für türkische Touristen aus Izmir, Istanbul und Ankara. Mittlerweile gibt es auch einige Europäer, die sich in Datca oder der Umgebung niedergelassen haben. Europäischer Tourismus ist aber noch sehr selten, da nur wenige kleine Hotels und Pensionen bekannt sind. Der Weg vom Flughafen Dalaman ist für die Touristikindustrie (zum Glück) zu weit.

In Datca empfängt Sie am Samstag der schönste Wochenmarkt der Region zum Bummeln und Shopppen. Vor allem die Vielzahl der angebotenen landestypischen Produkte wie Gewürze, Mandeln, Honig und vielem mehr läßt den Marktbesuch zu einem besonderen Sinneserlebnis werden. Die Hafenpromenade lädt mit Restaurants und Cafes zum Verweilen ein.

 

An zwei Buchten finden Sie Badestände, den schöneren hinter dem kleinen Hafen. Dort ist, umgeben von einem kleinen Park, auch ein sehr warmer, schwefelhaltiger Süßwassersee mit einem kleinen Wasserfall. Viele Ausflugsboote bieten Rundfahrten durch die Buchten der Umgebung an, aber auch mit dem Auto erreicht man in wenigen Minuten schöne Strände wie den Strand in der Kargi-Bucht, früher ganz einsam, kommen heute oft Badegäste aus Datca.

 

Etwas außerhalb liegt Eski-Datca, Alt-Datca, eine kleine Ansammlung von Häusern, überwiegend aus Naturstein gebaut.

Eski-Datca muss man zu Fuß erkunden. Die Häuser sind (oft von Ausländern) liebevoll restauriert und aus manchem kleinen Innenhof wurde eine Gaststätte oder Pension.

Gegenüber des Ortes Datca, in Körmen, fahren täglich Fähren nach Bodrum. Bodrum hat sich zum Saint Tropez oder Rimini der Türkei entwickelt, leider auch hinsichtlich der Preise…………

 

Knidos

 

Auf dem Weg nach Knidos, an der Spitze der Datca-Halbinsel, zweigen kurvenreiche Straßen nach Hayit Bükü, Mesudiye, oder Palamut ab. Kleine oder kleinste Ortschaften mit oft schönen Stränden, kleinen Lokalen und Pensionen. Eigentlich zu schön, um einfach daran vorbei zu fahren.

 

Knidos ist ein großes antikes Ausgrabungsfeld, nicht überlaufen aber auch noch nicht vollständig erschlossen.

 

 In dem kleinen Souvenirshop am Eingang erhalten sie Broschüren, in denen interessante Hinweise zu Knidos und der wechselvollen Vergangenheit zu finden sind.

  

Sie sehen den alten, jetzt sehr flachen Kriegshafen und gegenüber die Bucht, in der früher der Handelshafen der antiken Stadt untergebracht war. Knidos ist ein Ort, um von der Vergangenheit und der bewegten Geschichte dieser türkischen Mittelmeerregion zu träumen.

 

Etwas vorgelagert, gut zu Fuß erreichbar, kommen Sie zum alten Leuchtturm an der Spitze der Datca-Halbinsel. Von dort sehen Sie die griechische Insel Nisiros, eine Insel mit einem aktiven Vulkan, die wir während unserer Inseltörns oft besuchen.

 

Ihr Ausflugstag nach Datca, Knidos oder zu ruhigen Stränden am Gökova- oder Hisarönü-Golf wird sicher viel zu schnell beendet sein.

 

Marmaris

Ganz anders Marmaris. Sicher auch interessant für einen Tagesausflug. Die pulsierende, touristisch voll erschlossene Stadt liegt am anderen Ende der Datca-Straße. Marmaris ist das Zentrum des türkischen Segeltourismus.

Moderne Marinas aber auch viele Hotels, Krankenhäuser und Geschäfte finden Sie in Marmaris. Sie finden hier auch den größten gedeckten Basar der Umgebung, viele Restaurants, die Barstraße und alles, was Sie in touristisch erschlossenen Städten erwarten können.

 

Einen Besuch der Festung mit dem kleinen Museum oberhalb des Stadthafens sollten Sie nicht versäumen. Die Aussicht von dort über die Bucht von Marmaris ist ebenso schön wie der Aufstieg zur Burg durch kleine, verwinkelte Gassen.

Ab Marmaris können Sie auch Ausflüge in die nahe und weitere Umgebung unternehmen. Unser Freund Dogan, der Chef des Hotels Palmiye, wird Ihnen gern weiter helfen. Ab Marmaris können Sie Ephesus, Dalyan, Göcek, Fethiye, oder Pamukkale besuchen. Orte, die in jedem Reiseführer beschrieben werden.

Tauchboote und Gulets warten auf Gäste für Tages- oder Wochenausflüge. Bootsverleih, Wasserparks mit vielen Rutschen und Attraktionen, Wasserski oder Paragliding – alles, wonach viele Touristen suchen, bietet Ihnen Marmaris.

Von Marmaris aus können Sie auch mit der Schnellfähre Tagesausflüge in das nur ca. 20 Seemeilen entfernte Rhodos unternehmen. Tickets erhalten Sie über Dogan im Hotel Palmiye.

Viele Segelgäste schauen, auch wenn sie nicht auf der Suche nach einer Segelyacht sind, gern in die moderne Netsel-Marina in Marmaris. Dort sitzen sie mit anderen Seglern oder Chartergästen im Yachtclub oder einem der vielen Restaurants, träumen von Schiffen mit weißen Segeln.

Falls Sie aber doch nach einer eigen Yacht schauen wollen, fahren Sie zur Yat-Marina. Dort liegen über 1.000 Yachten, von denen viele auf einen neuen Eigner warten. Wir vermitteln gern den Kontakt zu einem Yachteigner, der Ihnen die Marina zeigen kann.

Nach Ihren Ausflügen kommen Sie zurück in das Hotel Palmiye in Orhaniye, am Hisarönü Golf, schwimmen im Meer, entspannen am Pool oder lassen sich im nahen türkischen Hamam der Marti Marina verwöhnen.

 

Nach wenigen Tagen werden Sie merken, warum wir hier zu Hause sein möchten.

Diese Zusammenstellung ist kein Reiseführer. Alle Informationen wurden mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt, Irrtümer müssen jedoch vorbehalten bleiben. Die beschriebenen Ausflüge sind keine Empfehlung, sondern geben nur die subjektive Meinung des Verfassers wieder und sollen bei der Orientierung und Planung eine kleine Hilfestellung geben. Falls Sie die beschriebenen Sehenswürdigkeiten besuchen wollen, sollten Sie selber prüfen ob Sie gesundheitlich in der Lage sind, die Orte zu besuchen. Alle Angaben erfolgen ohne jede Verpflichtung oder Garantie. Es wird ausdrücklich keinerlei Verantwortung bzw. Haftung für Unstimmigkeiten oder bekannte oder unbekannte Gefahren übernommen. Dazu gehören auch die allgemeinen Gefahren des Wassersports, Gefährdung durch Bootsverkehr oder den allgemeinen Straßenverkehr. Es erfolgt vorsorglich ausdrücklich der Hinweis, dass die Verkehrsmittel möglicherweise nicht den in Ihrem Heimatland geltenden Vorschriften entsprechen, die Regeln im Straßenverkehr anders sein können als in Ihrem Heimatland und auch das Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer sich möglicherweise von dem Ihnen bekannten Verhalten abweicht. Auf die besonderen Gefahren durch frei laufende Tiere wird ebenfalls ausdrücklich hingewiesen.

Lassen Sie sich von diesen leider durch europäische Haftungsvorschriften erforderlichen Hinweise nicht von Ihren Ausflügen abhalten !!

©SY-MAGELLAN Segelreisen